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Kräutersträuße zu Maria Himmemfahrt

 

Heute ist der 15. August – Maria Himmelfahrt – der Tag an welchem die Kräuterbuschen in der christl. Kath. Kirche geweiht werden.
Besonders der 15. August erfährt in der Kräuterlehre einen besonderen Stellenwert – hier werden die Kräuterbuschen in Messen in der Kirche geweiht. Die Überlieferung erzählt dass Maria, die Gottesmutter, nach ihrem Tod in einer Grabkammer aufbewahrt wurde. Als Petrus nach ihrem Leichnam sehen wollte, war dieser bereits in den Himmel aufgefahren, zu ihrem Sohn Jesu. Zurück blieb ein starker Duft nach Kräutern und Blüten.
Die 30 Tage zwischen dem 15. August und dem 14. September werden als "Frauendreißiger" bezeichnet. In dieser Zeit finden traditionell Marienwallfahrten statt. Viele Gemeinden pflegen dieses Brauchtum und widmen den 15. August den Kräutern. Dieser geweihte Strauch/Buschen soll Segen und Schutz dem Haus und seinen Bewohnern bieten. Im Herrgottswinkel wird dieser aufbewahrt und bei Bedarf (z.B. aufziehendem Gewitter) werden einzelne Kräuter daraus entnommen und zum Schutz verräuchert. Legt man sich den geweihten Kräuterbuschen unter den Kopfpolster, soll die Ehe harmonisch und liebevoll verlaufen.
Traditionell verwendet man beim Kräuterbuschen 9 verschiedene Kräuter (also drei mal drei, die Drei war schon die magische Zahl der Kelten und ist im Christentum Symbol der Dreifaltigkeit – Gott Vater, Sohn, Hl. Geist), die getrocknet im Winter als Räucherbündel verwendet werden oder man zupft sich die Kräuter raus um sie in der Heilkunde zu verwenden.
Es werden auch immer wieder 7 (für die sieben Sakramente), 12 (für die 12 Apostel oder der Stämme Israels) oder 72 Kräuter (Nach Maria Himmelfahrt war in ihrem Grab ein lieblicher blumiger Duft zu riechen – der Apostel Thomas erblickte ein Blütenmeer und zählte 72 Blüten – 72 ist auch das Alter Marias bei ihrem Tod) verwendet.
Geht man aber noch einen Schritt zurück auf die Kelten- und Germanenlehre so wurde zu Augustbeginn (dem abnehmenden Mond) das Fest Lughnasadh gefeiert, die Schnitterin. Mit ihrer goldenen Sichel trennt sie das reife Getreide und schneidet/schnittert es. Aus diesem ersten Korn des Jahres wurde nun ein Brot gebacken. Man feierte mit diesem Fest die reiche Ernte, die Fülle die uns der heiße Sommer an Ernte in Form von Getreide, Früchten, Gemüse, Kräuter,… bietet und schenkt. Ein großes Fest wurde gefeiert, man tanzte ausgelassen und fröhlich, war guter Laune und nichts konnte zu diesen heißen August Tagen die Stimmung trüben.
Die Frauenkräuter die zu dieser Zeit des Frauendreissigers gesammelt werden und wurden, haben eine hohe Kraft in sich und man nahm und nimmt an dass ihre Kraft dreimal so hoch sei, als zu einem anderem gesammelten Zeitpunkt im Jahr.
Ich habe meine Frauenkräuter schon gesammelt. Man kann hier ganz auf seine Intuition hören. Frauenkräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Schafgarbe, Frauenmantel, Dost oder Kamille gehören auf jeden Fall gesammelt, und dann lasse ich mich einfach leiten und führen von Mutter Natur. Jedes Jahr finden sich andere Kräuter noch im Buschen, dicht an dicht an die Frauenkräuter gereiht.
Dieses Jahr habe ich folgenden Kräuter für die Stäuße verwendet:Rose, Beifuß, Johanniskraut, Frauenmantel, Dost, Quendel, Salbei, Gänsefingerkraut, Rosmarin,Lavendel, Efeu, Bohnenkraut, Wilde Möhre, Witwenblume, Rainfarm, Baldrian, Karde

 

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